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Grenzgängerberatung Schweiz - Deutschland, Montfortstr. 9b, 
88138 Hergensweiler, Deutschland

Schweizer Konto für Grenzgänger

Schweizer Konto für Grenzgänger

Viele Grenzgänger fragen uns, ob sie ein Schweizer Konto eröffnen müssen. Die Antwort ist ein klares „Jain“; Ein Schweizer Konto für Grenzgänger ist nicht unbedingt nötig, bietet aber einige Vorteile.

Brauche ich als Grenzgänger ein Schweizer Bankkonto?

Es kommt darauf an. Grundsätzlich kann Ihr Arbeitgeber in der Schweiz Ihr Gehalt auch auf ein Deutsches Konto überweisen. Einige Arbeitgeber setzen ein Schweizer Bankkonto voraus, weshalb dies vorab mit Ihrem Arbeitgeber geklärt werden sollte. Auch wenn die einfachste Variante zu sein scheint ein deutsches Konto zu nutzen, ist sie nicht unbedingt die beste.


Konto in der Schweiz

+ Gehalt wird in CHF ausgezahlt
+ Transfer in EUR auf Wunsch / nach Kurs

– Hohe Gebühren für CH Konto
– Kosten bei Überweisungen nach DE

Konto in Deutschland

+ Gehalt wird in EUR ausgezahlt
+ Keine Kosten bei Überweisungen in Deutschland

– Gehalt wird zum Tageskurs in CHF umgerechnet
– Kosten bei Überweisungen nach CH


Die Konten in der Schweiz und in Deutschland haben jeweils ihre Vorteile. Die meist genutzte Variante ist daher sowohl ein Konto in der Schweiz als auch in Deutschland zu haben.

Der Vorteil ist, dass Sie ihr Gehalt 1:1 in CHF erhalten und sie es auf Wunsch bei günstigem Kursstand auf Ihr Deutsches Konto überweisen können. So behalten Sie die maximale Kontrolle. Des weiteren können Sie anfallende Überweisungen in der Schweiz direkt von diesem Schweizer Konto für Grenzgänger verbuchen ohne weitere Gebühren zu zahlen (zum Beispiel für Ihre Grenzgänger Krankenversicherung).

Auf Ihr Deutsches Konto überweisen Sie Ihr Gehalt bei günstigem Kursstand. Beachten Sie jedoch, dass zusätzliche Kosten für die Auslandsüberweisung entstehen und Sie diese bei der Umrechnung mit einbeziehen sollten.

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Kontoführungsgebühren Ihres Grenzgänger-Konto

Bei der Wahl Ihrer Bank sollten sie unbedingt die verschiedenen Gebühren berücksichtigen. Fakt ist, dass Sie als Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten kaum darum herum kommen, an der einen oder anderen Stelle Gebühren zu zahlen.

Viele Deutsche Banken erheben eine Kontoführungsgebühr. Diese kann je nach Bank sehr unterschiedlich ausfallen. Einige Online Banken wie DKB und comdirekt bieten ab einem regelmäßigen Zahlungseingang in bestimmter Höhe auch kostenlose Girokonten an. Wenn Sie Ihr Deutsches Konto als Gehaltskonto für Ihre Grenzgänger-Tätigkeit verwenden, müssen Sie zudem beachten, dass Gebühren für den Währungswechsel anfallen können und zudem der Wechselkurs von der Bank täglich festgelegt wird.

Nicht jede Schweizer Bank lässt Grenzgänger Konten eröffnen. Zudem hängen die Zu- und Absagen stark von der individuellen Situation ab. Es lohnt sich daher durchaus bei der regionalen Kantonalbank vorzusprechen und die Möglichkeiten eines Schweizer Konto für Grenzgänger zu besprechen.

Anders als in Deutschland ist auch für einfache Girokonten eine Kontoführungsgebühr von ca. 25 CHF pro Monat durchaus normal. Jedoch unterscheiden sich die Kosten für ein Schweizer Konto sehr von Kanton zu Kanton, je nach persönlichen Umständen und Höhe des Kontostandes. Eine pauschale Aussage ist daher kaum möglich.


Weitere Gebühren für Grenzgänger-Konten

Neben den Kontoführungsgebühren sollten bei der Wahl der Bank auch die Kosten für weitere Leistungen verglichen werden. Besonders interessant für Grenzgänger in der Schweiz dürften sein:

  • Kosten für Zahlungsverkehr (In- und Ausland)
  • Kosten für Bankkarten (EC, Debit, Kredit)
  • Kartenzahlungen (In- und Ausland)
  • Bargeldabhebungen (In- und Ausland)

Überweisungen zwischen Schweizer und Deutschen Konten kosten in der Regel einen kleinen Betrag zwischen ca. 4 EUR und 8 CHF.

Währungswechselkosten

Besonders spannend für Grenzgänger in der Schweiz ist der Währungswechsel von CHF in Euro (und umgekehrt). Wenn Sie sowohl ein Gehaltskonto in der Schweiz haben und Ihr Gehalt in CHF erhalten und ein Konto in Deutschland, können Sie den Zeitpunkt der Überweisung bzw. des Umtauschs selbst bestimmen.

Dabei sollten Sie berücksichtigen, dass sich der von der Bank angesetzte Wechselkurs von dem offiziellen Kurs unterscheiden kann und Schwankungen unterliegt. Da sowohl der Euro als auch die Schweizer Franken recht stabile Währungen sind, fallen diese im allgemeinen jedoch nicht zu extrem aus.

Ebenfalls berücksichtigen sollten Sie eventuelle Umtauschgebühren, die Ihre Bank zusätzlich erheben könnte.

Kosten für Bankkarten

Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz gehört eine EC oder Debit Karte zu einem Konto dazu. In den meisten Fällen sind diese kostenlos, manchmal fällt jedoch auch eine geringe jährliche Gebühr an.

Kreditkarten kosten dagegen in vielen Fällen etwas mehr. Für Ihr Schweizer Konto für Grenzgänger können Sie unter Umständen überhaupt keine Kreditkarte erhalten, da diese von vielen Geldinstituten nur an Menschen mit Wohnhaft in der Schweiz ausgegeben werden. In den meisten Fällen sollten Sie aber auch keine Kreditkarte für Ihr Schweizer Konto benötigen.


Welches Konto ist das beste für Grenzgänger in der Schweiz?

Wir empfehlen, sowohl ein Konto in der Schweiz als auch in Deutschland zu eröffnen.

Da es in der Schweiz kaum allgemein zu sagen ist, welche genauen Kosten auf Sie zukommen, empfehlen wir Ihnen ein Konto bei einer Kantonalen Bank oder Migros Bank in der Schweiz zu eröffnen. Einen Vergleich der Kosten können Sie auch auf moneyland.ch aufrufen.

In Deutschland bietet es sich an ein Konto bei einer Online Bank wie DKB oder comdirekt zu eröffnen, die ab einem bestimmten Zahlungseingang kostenlose Bargeldabhebung auch im Ausland anbieten.

So haben Sie die größte Kontrolle über Ihr Geld und können Ihr Gehalt zu einem günstigen Zeitpunkt mit einem Überweisungsanbieter wie zum Beispiel Transferwise von Ihrem Schweizer Konto für Grenzgänger auf Ihr deutsches Konto überweisen.

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Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein Schweizer Konto für Deutsche?

Ja. Sie können als Deutscher ein Konto in der Schweiz eröffnen. Je nach Bank gibt es dafür unterschiedliche Voraussetzungen und Kosten.